LÜFTUNGSANLAGEN

Zu viel Feuchtigkeit in den Räumen fördert die Bildung von Schimmelpilzen, die das Mauerwerk schädigen. Zudem kann ein schlechtes Raumklima das Wohlbefinden der Bewohner stark beeinträchtigen. Deshalb ist gerade bei gut gedämmten Häusern ein regelmäßiges Lüften absolut notwendig. Praktisch, wenn diese Aufgabe eine Lüftungsanlage übernimmt: Sie führt den Wohn- oder Arbeitsräumen automatisch frische Außenluft zu und leitet „dicke" Luft nach draußen. Die Lüftungsanlage unterstützt ganz nebenbei die Bewohner beim Energiesparen.

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ZENTRALE UND DEZENTRALE SYSTEME

Zentrale Lüftungsanlagen sorgen für eine Be- und Entlüftung des kompletten Gebäudes, während dezentrale Anlagen jeweils nur einen einzelnen Raum abdecken.Bei dezentralen Systemen wird in jedem Raum, der belüftet werden soll, eine separate Anlage in der Außenwand installiert. Dies ist auch nachträglich möglich - etwa im Rahmen einer Sanierung.

Bei einer Abluftanlage wird die Luft aus oft fensterlosen Räumen wie Küche, Bad oder WC automatisch abgeführt. Dadurch entsteht dort ein leichter Unterdruck. Frische Luft strömt kontrolliert durch Außenluftdurchlässe in die jeweiligen Innenräume nach.

KONTROLLIERTE WÄRMERÜCKGEWINNUNG

Eine Lüftungsanlage mit kontrollierter Wärmerückgewinnung führt die Wärme der Abluft einem Wärmetauscher zu, der die kühle Zuluft aufheizt. Die Zu-/Abluft wird bei dieser Methode mit Hilfe von Ventilatoren transportiert, wofür Strom benötigt wird. Dennoch spart man Geld: Im Vergleich zum klassischen Lüften von Hand spart man rund 25 % an Primärenergie ein.

STRASSENLÄRM UND POLLEN BLEIBEN DRAUSSEN

Der Einbau einer Lüftungsanlage ist vor allem für lärmgeplagte Anwohner von viel befahrenen Straßen interessant: Der Raum wird optimal belüftet, ohne das Fenster öffnen zu müssen. Darüber hinaus verfügen viele Anlagen über spezielle Filtersysteme, die Pollen, Staub und Luftschadstoffe gezielt herausfiltern - nicht nur für Allergiker gut.

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