Energiespartipps
 
 
Kochen und Backen
1. Achten Sie auf ebene Topf- oder Pfannenböden.
2. Schließen Sie Kochtopf und Pfanne stets mit einem passenden Deckel.
3. Stimmen Durchmesser von Topf- oder Pfannenboden mit der Herdplatte überein, wird die Wärme optimal übertragen? Sie verschenken 30 Prozent der eingesetzten Energie, wenn Sie einen Topf mit einem Durchmesser von 15 cm auf einer 18 cm großen Kochplatte erhitzen.
4. Topfgucken kostet Energie: den Deckel so lange wie möglich auf dem Topf lassen.
Küchentricks
5. Backofen nur in Ausnahmefällen vorheizen.
6. Kaffee kochen mit der Kaffeemaschine ist billiger. Wasser kochen auf dem Herd macht den Muntermacher um etwa 50 Prozent teurer.
7. Wer die Frühstückseier im Topf kocht, braucht 50 Prozent mehr Energie als der Nutzer eines elektrischen Eierkochers.
8. Zum Erwärmen und Garen von Portionen bis zu 400 g benötigt die Mikrowelle weniger Strom als die Kochplatte.
9. Kurzgebratenes in der Pfanne brutzeln. Mit Bräunungsgeschirr im Mikrowellengerät wird es teurer. Das Spezialgeschirr muß acht bis zehn Minuten bei voller Leistung aufgeheizt werden.
Spülen
10. Für weniger verschmutztes Geschirr reicht das Kurz- oder Sparprogramm aus. Ersparnis gegenüber dem Normalprogramm etwa 20 Prozent.
11. Geschirrspüler immer voll beladen. Beim Strom- und Wasserverbrauch macht es keinen Unterschied, ob die Maschine halb oder voll beladen ist.
12. Kaltes oder warmes Vorspülen von Hand ist überflüssig.
Waschen und Trocknen
13. Vorwäsche ist nur bei stark verschmutzten Textilien nötig.
14. Temperaturen senken: Für normal verschmutzte Kochwäsche "Energiesparprogramm" oder 60° wählen.
15. Müssen Sie mal kleinere Mengen separat waschen, dann "1/2-Programm". Aber: Zweimal 1/2-Programm verbraucht mehr Strom und Wasser als einmal Normalprogramm.
16. Säubern Sie nach jedem Trocknen den Luftfilter (Flusensieb). Sonst verlängern sich die Trocknungszeiten.
Kühlen und Gefrieren
17. Halten Sie die Lüftungsgitter bei Stand- und Unterbaugeräten frei, damit die Abwärme rasch abgeführt wird.
18. Nur abgekühlte und zugedeckte Lebensmittel in den Kühlschrank stellen. Nur abgekühlte und richtig verpackte Lebensmittel einfrieren. Das vermeidet Reifbildung im Kühl- oder Gefrierschrank.
19. Beschädigte Türdichtungen sofort auswechseln.
20. Regelmäßiges Abtauen spart Geld und Energie.
Heizen und Lüften
21. Fenster und Türfugen abdichten. Auf diese Weise kann man bis zu fünf Prozent Heizenergie sparen.
22. Heizkörper müssen frei stehen, damit sie die ganze Wärme ungehindert an den Raum abgeben können.
23. Nachts die Temperatur absenken, den Raum aber nicht völlig auskühlen lassen.
24. Richtig lüften: Die Fenster kurze Zeit weit öffnen. Dauerhaft gekippte Fenster lassen viel Wärme hinaus, aber nur wenig Frischluft herein.
Duschen und Baden
25. Duschen statt baden: Für ein Vollbad (140 - 180 l) wird etwa dreimal soviel Energie benötigt wie für eine fünfminütige Dusche.
26. Tropfende Hähne sofort reparieren. Nur zehn Tropfen pro Minute ergeben monatlich 170 l verschwendetes Wasser.
Richtige Beleuchtung
27. Eine Energiesparlampe mit 20 Watt Leistung liefert die gleiche Helligkeit wie eine herkömmliche "Glühbirne" mit 100 Watt. Verwenden Sie Energiesparlampen dort, wo sie mindestens zwei Stunden oder länger leuchten. Häufiges Ein- und Ausschalten verkürzt die Lebensdauer.
Gute Unterhaltung
28. Bei älteren Fernsehgeräten verbraucht die ständige Betriebsbereitschaft (Stand-by-Betrieb) pro Jahr etwa 150 Kilowattstunden Strom. Bei neueren Geräten ist es weit weniger.
29. Alte Farbfernsehgeräte bei nächster Gelegenheit austauschen. Moderne "Glotzen" kommen mit etwa 80 Prozent weniger Strom aus.
30. Fernseher und Radio müssen nicht den ganzen Tag laufen. Ständige "Berieselung" kostet nur Geld und Nerven. Öfter mal abschalten!




