Technik
Erdgasfahrzeuge sind in zwei verschiedenen Versionen erhältlich: bivalent oder monovalent.
Bivalente Fahrzeuge können sowohl mit Erdgas als auch mit Benzin fahren. Die Erdgastanks sind hierbei zusätzlich zu dem Benzintank unter dem Fahrzeugboden angebracht, so dass keine Stauraumverluste entstehen. Während der Fahrt kann entweder über einen Schalter am Armaturenbrett zwischen Benzin und Erdgas umgeschaltet werden oder das Fahrzeug schaltet automatisch auf den jeweils anderen Kraftstoff um, sobald einer der beiden Kraftstoffe aufgebraucht ist. Durch den bivalenten Betrieb erhöht sich die Reichweite des Fahrzeugs beträchtlich und falls gerade einmal keine Erdgastankstelle in der Nähe sein sollte, kann die Fahrt problemlos im Benzinbetrieb weitergehen.
Monovalente Fahrzeuge sind dagegen auf den Erdgasbetrieb ausgelegt und haben nur einen kleinen Nottank für den Benzinbetrieb. Der Motor kann so besser auf den Erdgasbetrieb abgestimmt werden. Dies führt zu einem optimierten Kraftstoffverbrauch und geringeren Schadstoffemissionen.
Umrüstung
Benzinbetriebene Fahrzeuge lassen sich auch nachträglich auf Erdgasantrieb umrüsten. Hierbei werden die Erdgastanks allerdings im Kofferraum verstaut, was zu einigen Einbußen beim Stauraum führt. Zudem kann es durch die Umrüstung zu Verlusten der Garantie oder Gewährleistungsansprüchen kommen. Wichtig ist es daher sich vorher bei einem zertifizierten Umrüstbetrieb zu informieren und auch nur dort die Umrüstung vornehmen zu lassen. Adressen zertifizierter Betriebe finden Sie unter www.erdgasfahrzeuge.de.
Erdgas als Kraftstoff ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch umweltschonend und sicher!



