Newsletter für Geschäftskunden der Stadtwerke Gronau
Dezember 2011
Sehr geehrte Kunden,

die Zeit zwischen den Jahren ist oft die Zeit, Energie aufzutanken: Wir wünschen Ihnen ruhige, erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Die Stadtwerke Gronau setzen auch im neuen Jahr auf eine sichere Versorgung mit einem umweltfreundlichen Energiemix. Denn bei den erneuerbaren Energien haben wir in Gronau die Nase vorn: Sie erzeugen fast die Hälfte unseres Stroms. Zum Vergleich: Deutschlandweit liegt deren Anteil bei nur 19,9 Prozent. Was die Stadtwerke sonst noch alles in Sachen Umwelt tun, zeigen wir in unserem gerade erschienenen Umweltbericht auf. Diese klare Strategie werden wir auch im kommenden Jahr weiterverfolgen.

Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an energie-pro@stadtwerke-gronau.de.

Ihr Franz-Josef Bernhart
Centerleiter Handel/Vertrieb
Umweltbericht Stadtwerke Gronau
Ein Blick unter Wasser
Energiehandel unter Druck
Zwei neue Brunnen
Energreen für Ihr Gewerbe
Newsticker
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Umweltbericht Stadtwerke Gronau

Auf 52 Seiten zeigt die Broschüre, wie die Stadtwerke aktiven Umweltschutz betreiben und wie dieser im Kerngeschäftsfeld Energie verankert ist. Der Bericht zeigt aber auch neue Perspektiven wie Erdgasfahrzeuge oder Elektromobilität auf. „Wir sehen unsere Aufgabe nicht nur darin, Gronau und Epe zuverlässig mit Energie zu versorgen, sondern wir wollen uns auch in innovativer und effizienter Energieerzeugung betätigen“, so Friedrich-Wilhelm Goldmeier, Geschäftsführer der Stadtwerke Gronau. „Wir haben unseren Geschäftsbericht 2010 um einen ausführlichen Umweltbericht erweitert, um zu zeigen, was wir bisher erreicht haben und wo wir in Zukunft unsere Schwerpunkte setzen wollen.“

Wichtiger Wirtschaftsfaktor
Neben dem gesellschaftlichen Engagement und Sponsoring kurbeln die Stadtwerke Gronau aber auch die Wirtschaft vor Ort an: Das Geld, das als Lohn und Gehalt an die Mitarbeiter ausgezahlt wird, fließt zum großen Teil durch Einkäufe und Dienstleistungen wieder zurück nach Gronau. Auch die Investitionen der Stadtwerke – zum Beispiel in neue Energieerzeugungsanlagen – kommen dem Gronauer Handwerk und der Industrie vor Ort zugute, denn Aufträge werden bevorzugt an ortsansässige Unternehmen vergeben. Im Jahr 2010 lagen die Ausgaben für Aufträge dieser Art bei insgesamt rund neun Millionen Euro. Die Stadtwerke sind aber nicht nur ein Wirtschaftsfaktor, sondern auch unersetzlich für Gronau, da ohne Strom, Erdgas und Wasser kein wirtschaftliches Handeln möglich wäre.

Hier geht’s direkt zum Download Geschäfts- und Umweltbericht.
 

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Ein Blick unter Wasser

Seltene Gelegenheit: Die Mitglieder des Prüfungsausschusses der Tischlerinnung konnten bei ihrem „Wintergang“ nicht nur das Wasserwerk, sondern auch gleich den Trinkwasserspeicher am Wasserturm von innen besichtigten. Normalerweise fließen hier täglich 2.000 Kubikmeter Wasser durch, doch einmal im Jahr werden alle Wasserspeicher gründlich gereinigt.

Dieses Jahr stand hier zusätzlich die Sanierung auf dem Programm. Dazu wurden von einer Gronauer Spezialfirma zwei Innen-Beschichtungen aufgespritzt. Die glatte Oberfläche ist wichtig, um Bakterien und Keimen keine Möglichkeiten zu geben, sich festzusetzen. Die Sanierung kostete rund 100.000 Euro.
 

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Energiehandel unter Druck

Seit Monaten suchen die EU-Mitgliedstaaten einen Weg aus der Eurokrise. Die sich eintrübenden Wirtschaftsaussichten sorgen für Zurückhaltung im Strom- und Gashandel – seit September sind die Notierungen rückläufig und nähern sich mittlerweile ihrem Vorjahresniveau. Die jüngsten Wirtschaftsprognosen gehen von einem vorläufigen Ende des Aufschwungs aus, das ifo-Institut erwartet 2012 für Deutschland ein Wachstum von einem knappen halben Prozent.

Zu den aktuellen Marktpreisinformationen
 

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Zwei neue Brunnen

In der Brunnengalerie Dinkelniederung fanden nun Probebohrungen für zwei neue Wasserbrunnen statt. Die neuen Edelstahl-Brunnen sollen später zwei Holz-Veteranen ersetzen. Die Stadtwerke Gronau bauen damit einmal mehr auf Versorgungssicherheit – auch im Bereich der Wasserversorgung.
 

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Energreen für Ihr Gewerbe

Wer seinen Beitrag für die Umwelt leisten möchte, greift einfach zum Stromprodukt energreen. Bei energreen zahlen Sie einen Aufpreis zu Ihrer normalen Stromrechnung. Für eine bestimmte Menge Strom bis hin zur Vollversorgung zahlen Sie freiwillig einen Förderbeitrag von 4 Cent (netto), das heißt 4,76 Cent (brutto) zusätzlich zu Ihrem Kilowattstunden-Preis (kWh).

Sie entscheiden, ob Sie den Förderbeitrag für 25, 50, 75, oder 100 Prozent Ihres gesamten Jahresstromverbrauches zahlen. Der energreen-Aufpreis wird garantiert in neue Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen in Gronau investiert. Unabhängige Gutachter überprüfen dies regelmäßig.

Alternativ kann man sich auch für energreenfix entscheiden. Hier zahlt man den Aufpreis nur für eine feste Menge von 1.200 kWh des Jahresverbrauches.
 

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Newsticker

Keine Netzententgelte für die Industrie

Die Bundesnetzagentur hat die Festlegung zur neuen Umlage nach § 19, Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) veröffentlicht. Danach können stromintensive Industriebetriebe eine volle Befreiung von den Netzentgelten beantragen, wenn die Abnahmestellen mindestens 7.000 Benutzungsstunden und 10 GWh Stromverbrauch im Jahr aufweisen. Die Entlastung wird ab Jahresbeginn 2012 über eine neue bundesweite Umlage finanziert, die nach den Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber netto 0,151 Cent je kWh beträgt. Gezahlt wird sie von allen Endverbrauchern.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) nennt die Entlastung der energieintensiven Industrien richtig, kritisiert aber das Vorgehen über die Umlage. Das führe zu einer sozialen Schieflage, da Mittelstand und Privatkunden diese nun bezahlen müssten. Das sei ordnungspolitisch keine saubere Lösung und stelle keine Akzeptanz für die Energiepolitik her. Ein zweiter Kritikpunkt des VKU bezieht sich darauf, dass die 2011 entgangenen Erlöse der Netzbetreiber aus Netzentgeltbefreiungen und -reduzierungen nun nicht über die neue Umlage berücksichtigt werden.


Erneuerbare erstmals vor Atomstrom

Die Erneuerbaren Energien sind im Jahr 2011 im Erzeugungsmix erstmals an Kernenergie und Steinkohle vorbeigezogen. Das macht sie zum zweitwichtigsten Energieträger bei der Deckung des Strombedarfs. Ihr Anteil stieg in diesem Jahr auf 19,9 Prozent.

Nur Braunkohle bestritt mit 24,6 Prozent einen größeren Anteil. Das geht aus Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor. "Mit diesem erfreulichen Zuwachs der erneuerbaren Energien wächst auch ihre Verantwortung für das Funktionieren des Gesamtsystems. Der Handlungsdruck für eine Markt- und Systemintegration der Erneuerbaren steigt", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.


Elektroautos noch keine wirkliche Alternative

Wer E-Mobilität bejaht, kauft noch lange kein Elektroauto - so das Fazit einer Analyse von Verkehrsplanern der Technischen Universität Berlin. Die Wissenschaftler untersuchten, welche Erwartungen bei Elektrofahrzeugen und deren Alltagstauglichkeit bestehen. Hierzu befragten sie Fahrer, die ein Elektroauto zur Verfügung gestellt bekommen hatten. Demnach gab es eine hohe Akzeptanz für das E-Auto und viel Verantwortungsbewusstsein gegenüber Umwelt, Klimawandel und fossilen Ressourcen.

Allerdings gaben selbst diejenigen, die die E-Mobilität grundsätzlich bejahten, dem Elektroauto nur dann eine Chance, wenn sie ihr Verhalten nicht ändern müssten. Die Nutzer, die Mobilität nur über das Auto definieren, sind eben nicht bereit, Einschränkungen hinzunehmen oder ihr Verhalten zu modifizieren - also andere Verkehrsmittel wie Bahn, Bus oder Fahrrad mitzunutzen.
 

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Impressum

Stadtwerke Gronau GmbH
Laubstiege 19
48599 Gronau

Vertretungsberechtigter: Friedrich-Wilhelm Goldmeier
zuständige Aufsichtsbehörde: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Handelsregister: Amtsgericht Coesfeld, HRB B 5724
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 123770553